AGROMEX Geschäftsführer Oliver Hirt über Temporäres Wohnen: Wohntrend der Zukunft – der internationale Trend ist in Berlin längst Realität

AGROMEX Geschäftsführer Oliver Hirt über Temporäres Wohnen: Wohntrend der Zukunft – der internationale Trend ist in Berlin längst Realität

Die Gesellschaft verändert sich: Die Menschen sind mobiler und digitaler als noch vor einigen Jahren, in der Folge verändern sich auch die Ansprüche an Wohn- und Arbeitswelten. Konzepte wie Boardinghouses, Micro-Living, Student Housing, Serviced Apartments oder City-Living kommen den Anforderungen an moderne Wohnwelten nach und sind perfekt angepasst an die Ansprüche der Zukunft. „Das temporäre Wohnen ist ein weltweiter Mega-Trend“, sagt Oliver Hirt, Geschäftsführer des Immobilienentwicklers AGROMEX. „Dieser ist längst in deutschen Metropolen angekommen und spricht ganz besonders junge Menschen an.“

Neue Assetklasse temporäres Wohnen

Beim temporären Wohnen handelt es sich um eine neue Art des Wohnens, bei welcher das Appartement, meist inklusive Einrichtung, für eine begrenzte Zeit angemietet wird. Oftmals werden auch Pakete angeboten, die einen Reinigungsservice, Concierge, Wäscheservice und ähnliches beinhalten.

Metropolstandorte sind bei jungen Menschen begehrt

Als Standorte kommen überwiegend Metropolen wie Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und ganz besonders Berlin infrage. Denn die deutsche Hauptstadt ist nach wie vor ein Magnet für Menschen aus dem In- und Ausland. In wenigen Jahren wird die Spree-Metropole die magische Marke von vier Millionen Einwohnern erreichen, ein Ende des Wachstums ist erstmal nicht in Sicht. Bei so vielen Menschen, die in Berlin leben wollen wird das Immobilienangebot knapp, in der Folge ist schon jetzt ein angespannter Wohnungsmarkt entstanden. Neue Wohnmodelle, die eine Alternative zwischen dem regulären Wohnungsmarkt und den typischen Hotelangeboten darstellen – wie das temporäre Wohnen, sind die Konsequenz. Wohnungsunternehmen reagieren mit diesen Konzepten genauso wie private Investoren und Stadtplaner auf eine Entwicklung, die in den vergangenen Jahren immer rasanter an Fahrt aufgenommen hat – den mobilen Arbeitnehmer.
„Berlin ist in vielerlei Hinsicht ein Zukunftslabor für Deutschland und darüber hinaus“, so AGROMEX Geschäftsführer Oliver Hirt. „Hier werden die Trends gesetzt, bevor diese dann auch in anderen Städten Fuß fassen. Das betrifft natürlich auch ganz besonders den Wohnungsmarkt.“

Die junge Generation ist mobil, digital…und unverbindlich

Das temporäre Wohnen richtet sich vor allem an Mieter, die eine Wohnung für einen begrenzten Zeitraum suchen. Die Zielgruppe besteht daher überwiegend aus Young Professionals, Berufseinsteigern, jungen Berufstätigen, Singles, internationale Fachkräften, Neuankömmlingen, Businessleuten, Freelancern und Selbstständige, die auf Projektbasis arbeiten sowie Studenten. Das temporäre Wohnen entspricht dem Lifestyle der jungen Generation: Digital, vernetzt, flexibel, mobil, bequem – und ist damit das Gegenteil von klassischen und statischen Wohnformen.
„Die Millennials und erst recht die Folgegenerationen werden bestimmende Faktoren in modernen und urbanen Wohnformen, die heute erst in den Kinderschuhen stecken“, so Oliver Hirt von AGROMEX. „Diese Generation lebt dynamischer, aber auch unverbindlicher. Im Vordergrund stehen die globale Mobilität und ein möglichst unkompliziertes und komfortables Wohnerlebnis. Das zeitlich begrenzte Wohnen ist daher ein signifikanter Wachstumsmarkt.“

Lage und Ausstattung sind die entscheidenden Faktoren

In der der Regel findet temporäres Wohnen in ca. 22 – 40 Quadratmeter großen 1- 2 Zimmer-Appartements statt. Wichtig ist außerdem eine zentrale Lage, perfekte Anbindung an Infrastruktur und Verkehrsknotenpunkte, die Nähe zu Hochschuleinrichtungen, kulturellen und gastronomischen Angeboten. Die flirrende Hauptstadt erleben, mittendrin statt nur dabei, so könnte das Motto lauten.

Das Angebot hinkt der regen Nachfrage hinterher

Schon heute übertrifft die Nachfrage nach flexiblem Wohnraum das Angebot deutlich. Das temporäre Wohnen in möblierten Apartments wird zunehmend attraktiver, denn für nur ein paar Monate Aufenthalt eine Wohnung zu suchen, einzurichten und den gesamten Umzug zu bewältigen, lehnen viele der global citizens ab.
„Das temporäre Wohnen ist die Antwort auf die zunehmend geforderte Mobilität. Anders als bei einem Hotel oder einer Pension, geht es hier um ein echtes Zuhause für eine vorab definierte Zeit“, sagt AGROMEX Geschäftsführer Oliver Hirt. „Der ‚Homo mobilis‘ will nicht wie früher in einem Hotel oder einer Pension unterkommen, sondern das spezielle Berliner Lebensgefühl erleben, während er in der Stadt Station macht. Daher wird sich das Angebot in Zukunft um ein Vielfaches ausweiten, um der hohen Nachfrage auch gerecht zu werden.“

Weitere Informationen: www.agromex-berlin.de